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Christine Brendle
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20.06.2011
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Rezensionen - Phins Lesenacht
Unerwiderte
Liebe,
10. Juli 2010
Liebesspiele in allen Variationen und der Versuch einer Frau, ihren
Geliebten an sich zu binden. Indem sich Phin ihrem Geliebten völlig
hingibt, gibt sie sich zugleich selbst auf. Für sie ist es Liebe, für ihn
aber nur Sex. In einer einsamen Silvesternacht wird ihr das nun klar und
liest noch einmal alle Kapitel ihrer Geschichte durch, bevor sie zum
Entschluss kommt, dass ihr Geliebter sterben muss...
Der erotische Roman von Anne Guillaume ist zugleich mit der Prise eines
Mordplans garniert. Die Hauptperson Phin fasst einen Entschluss, doch
zuvor lässt sie in Briefform die Vergangenheit mit dem Mann, der nie ihre
Liebe erwidert hat, noch einmal Revue passieren. Begleitet wird die
Erzählung dabei von zwölf Aktbildern in schwarz-weiß, die sehr gelungen
und dezent in Szene gesetzt sind.
Der Roman ist sehr stilvoll und poetisch geschrieben, manchmal sogar mit
einer direkten Sprache und einem ruhigen Erzählstil vermischt. Die
erotischen Passagen wirken weder aufdringlich noch klischeehaft. Insgesamt
ist der Autorin eine ausgewogene Mischung gelungen, deren Handlung niemals
langweilig wird und es bis zum Ende spannend bleibt.
Dark Angel
Phin - ein
ungewöhnlicher Name, ein ungewöhnliches Buch,
25. Januar 2010
Ich lese ungerne Klappentexte, daher wusste ich nicht, was mich bei diesem
Buch erwarten würde, welches ich aufgrund des schönen Covers und des Titel
gekauft hatte: Der Name "Phin" war zu ungewöhnlich, um unbeachtet zu
bleiben. Von daher war ich vom Inhalt etwas überrascht, hätte ich den
Klappentext gelesen, hätte ich das Buch vermutlich nicht gekauft - und
eine fesselnde, ungewöhnliche, ergreifende und absolut lesenswerte
Geschichte verpasst, die sehr berührt. Auch wenn man die Geschichte an
einem Abend (und einer Nacht) durchgelesen hat - denn weglegen mag man das
Buch auf jeden Fall nicht mehr, wenn man erst einmal angefangen hat - muss
man auch Tage später noch darüber nachdenken.
Anne Guillaume trifft immer den richtigen Ton, der je nach Situation in
alle Richtungen ausschlagen kann, von leise poetisch über sinnliche bis
hin zu derb oder verzweifelt, aber immer authentisch. Die einzelnen
Briefe, die kaleidoskopische Einblicke in die Entwicklung von Phins (Nicht-)Beziehung
geben, unterscheiden sich so sehr wie die Gefühle, die Phin durchlebt.
Dadurch wird man stets aufs Neue überrascht, von Phin, der Autorin, dem
Stil, der Thematik, der schön eingeflochtenen Kurzgeschichte (bei der man
Phin zurufen will "Sei wie die Wandersfrau!"), oder manchmal auch von sich
selbst.
Ob das Ende überraschend oder nicht, realistisch oder nicht ist, liegt
vielleicht auch immer im Auge des Lesers, ist meiner Meinung nach aber die
einzig logische Konsequenz. Wenn man einen Gedanken zu Ende denkt, dann
muss einem unweigerlich klar sein, dass kein anderes Ende der Geschichte
möglich wäre, sonder nur ein ungekonnter Versuch sein könnte, ein
konsumentenfreundliches Happy End zu erzwingen.
MerryCurie
Die Leiden der
jungen "Wärterin"?,
29. Dezember 2009
Absolut mitreißend geschrieben. Kritikpunkt: Ich hätte mir ein paar
Aktbilder mehr gewünscht, weil sie nicht im Nullachtfuffzehn-Stil gemacht
sind. Ansonsten: Klasse Buch.
Richard
Von einem "Phin-Phan"
!,
17. Dezember 2009
Was, zur Hölle, ist DAS für ein Buch ?
That's MAGIC !
Man hat das Gefühl, Phin schleicht sich beim Lesen von hinten an und
flüstert einem ihren grusligen Plan ins Ohr...
HEAVEN meets HELL !
Ich lese viel, bin aber eigentlich ein "Rezensions-Muffel".
Doch hier musste ich einfach eine Rezension schreiben, denn schon lange
hat mir kein Buch mehr auf so gegensätzliche Weise das Hirn vernebelt wie
das hier !
Und die Photographien: 1A !
Fazit: Ein "phintastisches" Buch !
Anne Guillaume ist eine Hexe! Hoffentlich zaubert sie bald wieder!
gpaulemann
Einmal lesen ist
zu wenig,
15. Dezember 2009
Dieses Buch habe ich im Schnelldurchgang verschlungen, da ich so
begeistert war. Jetzt muss ich es halt noch einmal lesen.
Wunderschöne Bilder.
Nzizou Stockstadt
Erotische
Literatur, ...nicht zu trocken, nicht zu feucht. ,-),
15. Dezember 2009
Man stelle sich vor, tabufreien Sex in allen Variationen, welcher sonst
evt. nur in der Phantasie schlummert, endlich erleben zu dürfen und frei
zu genießen, mit einem Menschen, den man bedingungslos liebt, dem man
alles erlaubt, alles verzeiht, alles ermöglicht, dem man in seinen
sexuellen Wünschen, Vorlieben und Handlungen bereitwillig überall hin
folgt und in dieser Hingabe selbst tiefe Erfüllung findet...
Für Phin, ihrem Geliebten und dessen Geliebten scheint dies alles möglich,
so wird es immer wieder in anschaulicher und anregender Art und Weise
sowohl in der Gegenwart als auch in diversen Rückschauen beschrieben. Doch
etwas fehlt, eben das, um das sich alles dreht. Sex gegen Sex austauschen
ist möglich, Liebe gegen Sex offensichtlich nicht, ist ein Unglück und
führt früher oder später in die Katastrophe, endet meist tragisch, was
sich auch hier von Anfang an anbahnt und den vielfältigen drastisch
beschriebenen sexuellen Handlungen trotz aller Lebendigkeit stets etwas
Kühles, Morbides verleiht.
Es bleibt also nicht bei dem, was die Franzosen "la petite mort" (der
kleine Tod) nennen, der große endgültige Tod ist längst kühl und
entschlossen geplant und der Leser ist stets in gespannter Erwartung, ob,
wann und wie er schließlich ausgeführt wird. Tja, Leben ist immer
lebensgefährlich...
Wer erotische Literatur mag, wem manche solcher Bücher zu trocken und
andere zu feucht erscheinen, der ist hier goldrichtig.
Jürgen Paul
Tolles Buch!,
15. Dezember 2009
Die erotischen Erlebnisse sind spannend geschildert, aber z.T. ein bißchen
unrealistisch. Am besten ist der Schluss! Und die zwei Gedichte am Anfang
und Ende der Geschichte haben mich direkt ins Herz getroffen... Die Bilder
sind toll, besonders das auf Seite 80! Für mich haben die Holzstämme die
Form eines Mannes, den sie "erlegt" hat, und der als Trophäe unter ihr
liegt! Und die weißen "Halterlosen" im Schnee sind zum "Dahinschmelzen"...!
Nicita
Ergreifend,
5. Dezember 2009
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen ...
die Konfrontation mit Phins dramatischer Entscheidung, das Miterleben
ihrer Gedanken und Gefühle, die phantasievolle, pure Erotik, die immer
wieder auftauchende zarte Poesie, und die beängstigende Entwicklung einer
scheinbar ausweglosen Situation haben mir unweigerlich meine eigene
Lesenacht beschert...
Ein fesselnder, schaurig-schöner Erotik-Krimi
Mein Tipp: vor Kapitel 11 noch einmal tief durchatmen...
Mein absolutes Lieblingsbild: Liegende Frau auf verschneitem See !!
Frage:gibt es das Foto als Leinwanddruck? Oder die gesamten Fotos als
Kalender?
Charlotte Leers
Ein tolles Buch
- sehr empfehlenswert,
2. Dezember 2009
Ich habe das Buch geradezu verschlungen. Es hat mich von der ersten Seite
an fasziniert. Es ist sehr stilvoll geschrieben und zum Teil hat es einen
poetischen Touch. Erotik pur - ohne es in den Schmutz zu ziehen. Die
Aktbilder sind wunderschön und meisterhaft in Szene gesetzt. Autorin und
Fotograf sind ein tolles Team! Weiter so. Ich hoffe, es gibt noch weitere
Bücher.
I.Barron
Phins Lesenacht jetzt
auch bei you tube
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